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Die Klassen in Herner Grundschulen sind zu groß
Prüfung zur Reaktivierung von drei Standorten ist in Planung
Die Raumnot in den Herner Grundschulen nimmt weiter zu. Der Bedarf wird in den nächsten Jahren noch weiter steigen, so die Prognose. Klassen werden zu groß, worunter die Qualität des Unterrichts leiden kann. Verschärft wird die Situation durch den ab 2025 geltenden Anspruch auf einen Platz im Offenen Ganztag. „Es ist wichtig, die Zeichen früh zu erkennen und rechtzeitig zu handeln“, so Udo Sobieski, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Nur so können wir Katastrophen abwenden und gute Voraussetzung für die Bildung der Kinder gewährleisten.“
Klassen in Grundschulen werden immer größer
„Wir beobachten die Entwicklung der Schülerzahlen in den Herner Bezirken schon eine ganze Weile“, so die Schulausschussvorsitzende Birgit Klemczak. „Regelmäßig führen wir Schulbegehungen durch. Dabei haben wir direkt vor Ort festgestellt, dass die Raumnot zunimmt. Auch die Schulleitungen bestätigten uns, dass die Klassen aufgrund steigender Schülerzahlen immer größer werden. Die Kapazitäten in den Schulgebäuden reichen dafür nicht mehr aus.“ Dass darin eine Gefahr liegt, verdeutlich auch Hendrik Bollmann, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die Bezirksregierung Arnsberg und die Schulentwicklungsplanung weisen auf einen zu hohen Klassenfrequenzwert hin. Wir müssen also dafür sorgen, eine Reduktion der Klassenstärken zu erreichen. Nur so ist ein besserer Unterricht möglich, da individueller auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann.“
Neubauten von Schulen sind angesichts der angespannten Haushaltslage ausgeschlossen. Es müssen rechtzeitig alternative Möglichkeiten gefunden werden, um anfallende Bedarfe auffangen zu können. Die pragmatische Lösung: Eine Reaktivierung von ehemaligen Schulgebäuden.
„Die wenigen zur Verfügung stehenden Gelder müssen auf alle Herner Schulen verteilt werden“, so die SPD-Sprecherin im Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Immobilien, Manuela Lukas. „Es soll geprüft werden, inwiefern die Reaktivierung der Schulen sinnvoller ist als einer oder mehrere Neubauten. Konkret geht es uns um drei Gebäude, die momentan teilweise noch anderweitig genutzt werden.“
Diese drei Grundschul-Standorte sollen reaktiviert werden

Im Stadtbezirk Wanne bietet sich das Schulgebäude an der Hedwigstraße 45 an. Aufgrund der umfassenden Baumaßnahmen an der Claudiusschule ist der Unterricht aktuell an die Hedwigstraße verlegt worden. Eine weitergehende Nutzung dieses Gebäudes, zum Beispiel als Dependance der Claudiusschule, ist auch nach Abschluss der Baumaßnahmen an der Claudiusstraße realistisch. Alle umliegenden Grundschulen im Wanner Kern könnten somit effektiv entlastet werden.

Die ehemalige Janosch-Schule an der Bismarckstraße in Herne-Mitte wurde vor mehr als sieben Jahren geschlossen. Im Gebäude befindet sich aktuell ein Corona-Testzentrum. Eine Reaktivierung wäre auch hier denkbar. Aller Voraussicht nach werden die Bedarfe an Grundschulplätzen insbesondere in Herne-Mitte rasant steigen.

Noch bis 2025 wird das Gebäude der ehemaligen Görresschule durch die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Gelsenkirchen genutzt. Die Südschule muss zudem in absehbarer Zeit umfassend umgebaut werden, um den Schüler- und OGS-Bedarf künftig decken zu können. Sinnvoll scheint da eine ergänzende Reaktivierung der Görresschule am alten Standort zu sein. Da das Gebäude eventuell ab 2025 frei wird, wäre eine Umwidmung für den gesamten Bezirk sinnvoll.
Es gibt viel zu prüfen
Sowohl im Schulausschuss als auch im Finanzausschuss wird die Verwaltung gebeten, zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen diese Gebäude als Grundschulen reaktiviert werden können. Hierbei sollen entsprechend jeweils unterschiedliche Aspekte aus schulpolitischer sowie finanzpolitischer Perspektive beleuchtet werden. Unter anderem sollen von der Bezirksregierung Arnsberg Daten hinsichtlich der Anforderungen an die Herner Schullandschaft eingeholt werden. Zudem muss klar sein, welche Kosten durch Umbaumaßnahmen entstehen können und welche Finanzierungsmöglichkeiten die Verwaltung für das Vorhaben sieht.
Sobieski: „Das Charmante an der Lösung ist, dass die Standorte direkt in Wohnquartiere eingebettet sind. Außenbereiche werden somit nicht belastet. Auch angesichts der nach wie vor angespannten Haushaltslage ist das Vorhaben begrüßenswert. Die SPD-Fraktion ist sich sicher, dass die Überprüfung dies verdeutlichen wird.“
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SPD-Ratsfraktion für Wiedereinführung von Selbsttests an Grundschulen
Ein Wechsel der Teststrategie ist dringend notwendig!
Die Herner SPD-Ratsfraktion ist besorgt über die Geschwindigkeit der Ausbreitung der Omikron‐Variante. Besonders an Schulen verbreitet sich das Virus rasant. Mitte Januar lag die Inzidenz unter den 5- bis 12‐Jährigen bereits bei über 2.400. Um das Virus zu ermitteln, werden in den Grundschulen Pooltestungen durchgeführt. Bei einem positiven Pool müssen dann Einzeltestungen durchgeführt werden. Da die Labore mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenze kommen, macht sich das auch im Herner Schulleben deutlich bemerkbar: Oft sind ganze Klassen bis zu drei Tage in Quarantäne. Ein Zustand der nicht hinnehmbar ist.
„Auch während der aktuellen Corona-Welle muss gewährleistet sein, dass die Schulen geöffnet bleiben“, so Birgit Klemczak, Vorsitzende des Schulausschusses. „Schulen sind Orte, an denen das soziale Leben der Schülerinnen und Schüler stattfindet.“
Das sieht auch Hendrik Bollmann, schulpolitischer Sprecher der Herner SPD‐Fraktion so. Er ist für pragmatische, einfache sowie sichere Lösungen für alle Beteiligten. „Eltern sind mehrmalige Quarantänen der Kinder aufgrund undifferenzierter Pooltestungen dauerhaft nicht zumutbar. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie erwerbstätig sind.“
Landesregierung erlaubt keinen Alleingang bei Selbsttests
Eine solche Lösung kann die Durchführung von Schnelltests vor Schulbeginn sein. An weiterführenden Schulen ist dies ein alltägliches Vorgehen. Auf Nachfrage der SPD im letzten Schulausschuss wurde seitens der Stadt erläutert, dass das Land NRW einen Wechsel zur Durchführung von Schnelltest in Grundschulen nicht vorsieht und einen Alleingang der Stadt nicht erlauben würde.
„Das Ziel, ein Durchbrechen der Infektionsketten zu erreichen, ist durch Pooltestungen nicht gewährleistet“, bedauert der Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Senioren, Patrick Steinbach. „Zudem muss die psychische Gesundheit der Kinder durch einen weitgehend sicheren Schulalltag erhalten werden.“
Weniger Unterrichtsausfall durch weniger Quarantäne
Das Land NRW muss die Interessen der Kinder und Eltern gleichermaßen im Auge behalten. Aus Sicht der Herner SPD‐Fraktion kann dies nur durch die Wiedereinführung der Selbsttestungen in den Grundschulen für die nächsten zwei Monate sichergestellt werden. Grundschulen müssen dringend die Möglichkeit der eigenständigen Organisation erhalten. Im Sinne des Gesundheitsschutzes könnte notfalls jeweils die erste Schulstunde zur Durchführung der Tests genutzt werden. Der damit verbundene Unterrichtsausfall beschränkt sich auf ein Minimum und ist im Gegensatz zu ganz‐ oder mehrtägigen Quarantänen überschaubar. Auch eine Kooperation mit den jeweils umliegenden Testzentren um die Grundschulstandorte sollte in Betracht gezogen werden.
„Diese Art von Testung an den Grundschulen gab es schon einmal“, betont Klemczak. „Positive Kinder würden somit sofort entdeckt werden und die negativen Kinder können weiter in der Schule verbleiben.“
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Mike Hoffmann ist neuer Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion
Mike Hoffmann ist kein Unbekannter im Büro der SPD-Ratsfraktion – jetzt wird der 51-Jährige der neue Geschäftsführer an der Bochumer Straße. Von 2007 bis 2015 war er bereits als Referent für die Fraktion tätig. Der gelernte Verwaltungsbeamte wurde anschließend Leiter der Stabstelle Image und Sauberkeit und war zuletzt Abteilungsleiter im Bereich Koordination und Repräsentation im Büro des Oberbürgermeisters.
SPD-Fraktionsvorsitzender Udo Sobieski: „Mike Hoffmann bringt durch seine zurückliegenden Tätigkeiten für Fraktion und Verwaltung wertvolle Erfahrung mit. Er wird sicherlich viele neue Impulse setzen. Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit.“
Michael Hasler, der zuletzt Geschäftsführer der SPD-Fraktion war, tritt in den wohlverdienten Ruhestand ein. „Ich bedanke mich bei Michael Hasler für die jahrelange, vertrauensvolle sowie herausragende Zusammenarbeit und wünsche ihm im Namen der gesamten Fraktion nur das Beste für den neuen, nun beginnenden Lebensabschnitt!“, so Sobieski. „Außerdem möchte ich auch Wolfgang Hovenga danken, der das Büro als Interims-Geschäftsführer bis Dezember geleitet hat. Zusammen mit Michael konnte so ein reibungsloser Übergang vorbereitet werden.“
Schul-Modernisierung ist eine lohnenswerte Herausforderung
Vertreter der SPD-Ratsfraktion in Schul- und Immobilienausschuss haben in den beiden vergangenen Monaten ihre Schul-Begehung fortgesetzt.

An der ehemaligen Grundschule Am Drögenkamp ließen sich Birgit Klemczak, Manuela Lukas und Hendrik Bollmann sowie der Landtagsabgeordnete Alexander Vogt den Fortschritt bei der Ertüchtigung des Gebäudes für die Quinoa-Schule durch Herrn Schulz vom Gebäudemanagement veranschaulichen. Der Start ist für das Schuljahr 2022/23 vorgesehen.
An der Grundschule Pantringshof besprach das Team einige Wochen zuvor die Situation des Gebäudes, des Ganztags sowie der Verkehrssituation insbesondere morgens am Schulbeginn mit Schulleiterin Frau Roßmanneck und der Elternvertretung der Schule.
An der Grundschule Claudiusstraße schauten sich unsere Fachpolitiker und unser Landtagsabgeordneter die umfangreichen Arbeiten zur Modernisierung des Schulstandorts mit der Schulleiterin Frau Nutt-Winter sowie der Leiterin des Ganztags, Frau Rojano, an.
Die Stadt Herne tut gerade im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles, um die Bildung von Kindern und Jugendlichen voranzubringen. Eine große Herausforderung. Die Anstrengungen sind es jedoch wert.

Rede zur Verabschiedung des Haushalts 2022
Rede des SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Udo Sobieski im Rat der Stadt Herne am Dienstag, 30.11.2021
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Gäste dieser Ratssitzung,
ich hätte nicht erwartet, dass unser Leben auch Ende 2021 noch so von den Folgen der Corona-Pandemie bestimmt sein würde:
Fast 800 Menschen sind zurzeit in Herne infiziert, fast 13.000 waren es bereits insgesamt, 291 sind bis heute an diesem Virus gestorben.
Das alles ist nur schwer zu fassen und macht mich immer noch und täglich aufs Neue sehr betroffen!
Ich wünsche allen Betroffenen und ihren Angehörigen viel Kraft und den Erkrankten eine baldige Genesung.
Unsere Aufgabe ist es heute, einen Haushalt für das Jahr 2022 zu diskutieren und zu beschließen. Als der Kämmerer die Eckdaten des Haushalts 2022 der SPD-Ratsfraktion vorstellte, waren die Neumitglieder unserer Fraktion von der Dramatik der Entwicklung der Finanzen für die nächsten Jahre schockiert.
Trotz aller Anstrengungen zeichnete sich ein Haushaltsloch ab, das nur durch eine kräftige Erhöhung der Grundsteuer B hätte geschlossen werden können. Dies konnte zum Glück zumindest für das Jahr 2022 abgewendet werden.
Über das Immobiliengeschäft zwischen HGW und Sparkasse, über das wir heute beschließen, wurden die notwendigen Einnahmen zum Haushaltsausgleich generiert.
Wir wissen: unsere Stadt hat Ihr Eigenkapital aufgezehrt, ist überschuldet, eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht, im Gegenteil.
Für alle, die schon länger im Rat sind, war das nichts Neues. Schon vor 20 Jahren stellte der damalige Kämmer er Peter Bornfelder fest:
„Die Probleme sind die Konsequenz bundes- und landespolitischer Entscheidungen. Man hat uns immer mehr Bürden aufgeladen, ohne für die zusätzlichen Aufgaben die entsprechenden Mittel bereitzustellen. Mit den Ruhrgebietsstädten, fordert auch Herne, ein zukunftsfähiges Gemeindefinanzsystem aufzubauen.“
Wir wissen: Das ist bis heute nicht erfolgt. Auch die städtischen Töchter, die in der Vergangenheit zum Haushaltsausgleich beitragen konnten, befinden sich in einem schwierigen Umfeld.
So müssen wir für den umweltpolitisch richtigen und wichtigen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen über den Planungszeitraum mindestens 14 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt an die EWMR (Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet GmbH) überweisen.
Ich denke, wir sind uns einig, dass es ohne Hilfe von Land und Bund nicht gelingen wird, die volle finanzielle Handlungsfähigkeit und damit die kommunale Selbstverwaltung zu erhalten. Auf die vielen Appelle an die für diese Fehlentwicklung Verantwortlichen müssen endlich auch Taten folgen!
Nach der nun beendeten Phase des Stärkungspakts, kommen statt der proklamierten Altschuldenregelung wieder die alten Regelungen mit Haushaltssicherungskonzept und dem Zwang zu ausgeglichenen Haushalten.
Welche Maßnahmen für eine langfristige positive Perspektive unseres Haushalts notwendig wären, hat Kämmerer Dr. Hans Werner Klee zuletzt bei der Einbringung des Haushalts in acht Punkten festgehalten.
Wir brauchen endlich eine wirkliche 75-prozentige Übernahme der Kosten der Unterkunft durch den Bund und vom Land eine auskömmliche KITA-Finanzierung. Auch die Kosten für Flüchtlinge und Zugewanderte dürfen nicht bei den Kommunen abgeladen werden. Nur so können wir eine sonst unausweichbare Erhöhung der kommunalen Steuern und Gebühren verhindern.
Viel Hoffnung beim Thema „Altschuldenregelung“ hat die SPD-Ratsfraktion auf die neue Ampel-Koalition im Bund gesetzt. Das nun vorliegende Ergebnis ist: Eine Altschuldenregelung soll kommen, kann aber, so die Formulierung, „nur in einem übergreifenden Konsens gelingen “.
Fakt bleibt: nur durch eine schlüssige Altschuldenregelung werden wir die immensen Zinslasten los und können die kommunale Handlungsfähigkeit zurückgewinnen. Wir beschließen heute einen Haushalt, in dem die vielen Millionen Euro, welche die Stadt bedingt durch die Corona-Pandemie ausgeben musste, zunächst nicht enthalten sind, sondern beiseite gepackt werden durften.
Allein 11,4 Millionen waren das im Jahr 2020, 23 Millionen werden in diesem Haushalt 2022 isoliert. Diese Kosten werden uns in Zukunft – ab dem Jahr 2025 – für 50 Jahre belasten!
Es gibt aber auch Positives festzuhalten.
Trotz kaum vorhandener Spielräume hat es die Verwaltung geschafft, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen. Und dazu gibt es keine Alternative, wenn wir selber über viele wichtige Projekte und die Vergabe von Zuschüssen im Kultur-, Sport-, Bildungs- und Jugendbereich entscheiden wollen. Nur so können wir der Fremdbestimmung von außen entgehen.
Ich danke daher der gesamten Stadtverwaltung für die geleistete Kernarbeit am Haushalt, ohne dabei wichtige Entwicklungslinien für ein modernes Herne aus dem Auge zu verlieren. Wir haben im vergangenen Jahr viele weitere Projekte der Stadtentwicklung weiterverfolgt und neue beschlossen. Schulen und Kitas werden gebaut, neue Wohnquartiere und Arbeitsplätze entstehen, eine Quartiersmanagerin wurde in Horsthausen eingesetzt. Die Feuerwehr wird neu aufgestellt, eine Verkehrswende für mehr Umweltschutz startet, um nur einige Beispiele zu nennen. Wir haben dies ausführlich in den Fachausschüssen und im Rat, meist in großer Einigkeit, beschlossen und damit weit über die Stadtgrenzen hinaus deutlich gemacht, dass unsere Stadt sich positiv entwickelt.
Auf einen Punkt möchte ich noch gesondert eingehen, den Stellenplan 2022.
Hier werden über 50 neue Stellen ausgewiesen, was im Hauptausschuss zum Teil kritisiert wurde.
Da werden Stellen geschaffen für Erzieherinnen und Erzieher in den neuen Kitas, die wir aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und für eine bessere frühkindliche Bildung verpflichtet sind zu bauen.
Da werden Stellen für Feuerwehrleute in einem neuen Sicherheitskonzept für unsere Stadt nötig. Es wird nicht positiv aufgenommen, dass wir Geld für unsere Kinder und die Sicherheit in unserer Stadt aufnehmen, sondern kritisiert, weil es Mehrausgaben sind.
Dafür habe ich absolut kein Verständnis!
Die SPD steht zu diesem Haushalt, auch wenn es natürlich sowohl in der SPD-Fraktion als auch bei unserem Kooperationspartner, der CDU-Fraktion, viele sinnvolle, aber leider nicht zu erfüllende Wünsche gibt.
Zum Beispiel um mehr zu tun in den Bereichen Umweltschutz, moderne Mobilität und um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger noch weiter zu stärken.
Hier werden wir intensiv diskutieren müssen, was auch innerhalb des engen Rahmens des Haushalts 2022 verwirklicht werden kann.
Der Schlusssatz meiner Rede aus dem letzten Jahr gilt auch dieses Jahr weiter:
Sehr geehrte Damen und Herren,
trotz der zahlreichen Versäumnisse von Bund und Land zu Lasten der Handlungsfähigkeit unserer Stadt, ist es der Stadt Herne unter schwierigsten Rahmenbedingungen gelungen, einmal mehr einen ausgeglichenen und somit genehmigungsfähigen Haushalt vorzulegen. Die SPD-Ratsfraktion wird der vorliegenden Haushaltssatzung daher zustimmen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Jürgens Hof: Verkehr wird zum Sicherheitsrisiko
Einbahnstraßensystem von allen Teilnehmern positiv bewertet
Die Verkehrssituation im Elpeshof spitzt sich immer weiter zu. Im Umfeld der Grundschule Jürgens Hof wird dies besonders deutlich. Die Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern, dem Kollegium und vor allem der Eltern mit Kindern an der Schule wird immer lauter. Um die Sache in Augenschein zu nehmen, trafen sich Vertreter von SPD-Ratsfraktion und Verwaltung mit Bürgerinnen und Bürgern am vergangenen Donnerstag, 11.11., zu einem Ortstermin am Jürgens Hof.
„Wir sind überwältigt von dem Interesse“, so die SPD-Stadtverordnete Andrea Ellerbrock, „aber das zeigt nur, wie dringend hier etwas geschehen muss.“ Denn mehr als 30 Personen kamen vor Ort zusammen und trugen Peter Sternemann, Abteilungsleiter Verkehrsplanung und Technik, und Thomas Nübel, Straßenverkehrsbehörde, ihre Bedenken vor.
Verkehr gefährdet Sicherheit der Kinder
Das Problem ist vielfältig. Aufgrund der Baustelle auf der Von-Waldthausen-Straße fließt sehr viel Verkehr über den Jürgens Hof. Busse der Wewole pendeln zur Schacht- und Langforthstraße. Treffen dann auch noch Schulverkehr und Entsorgung Herne zusammen, verstopft der Straßenzug völlig und der Verkehr kommt zum Erliegen. Das Schlimmste daran: Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg ist gefährdet. Hinzu kommen Beschwerden über Beschneidungen des Parkraums. Durch das Neubaugebiet fielen die zum damaligen Sportplatz gehörende Parkmöglichkeiten weg. Nun fehlt weiterer Parkraum durch bedarfsweise aufgestellte Halteverbotszonen, die für fließenden Verkehr sorgen sollen.
Ellerbrock: „So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konnten wir deutlich machen, dass umgehend weitere Lösungsansätze geprüft werden müssen.“ Der vielversprechendste Ansatz: Eine Einbahnstraßen-Lösung für Honkenbergstraße und Jürgens Hof. Alle Anwesenden bewerteten den Vorschlag positiv. Die Verwaltung sicherte zu, diese Möglichkeit bis Anfang 2022 unter allen verkehrsrelevanten Aspekten prüfen zu wollen. „In der Vergangenheit wurde bereits eine Einbahnstraße eingerichtet, um den Verkehr zu regulieren. Der Verkehr konnte fließen. Eine einseitige Befahrung sorgt zudem für mehr Parkraum. Sollte die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler dadurch ebenfalls gewährleistet sein, darf die Verwaltung nicht zögern!“, so die Stadtverordnete für Elpeshof.
Zukunft Nordstraße – SPD-Fraktion im Dialog
SPD-Fraktionschef Udo Sobieski: „Der neue Quartierspark stößt auf großes Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern.“
Am Dienstag, dem 26. Oktober 2021, wurde es um 18 Uhr voll in der neu eingerichteten Begegnungsstätte der Johanniter auf dem Seniorencampus an der Forellstraße. Der Grund: Die SPD-Ratsfraktion hatte zum Bürgerdialog eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“ ging es dieses Mal um die Entstehung des neuen Quartiersparks in Baukau. „Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist wichtig. Wir merken, dass der neue Quartierspark auf großes Interesse stößt. Die Fragen, Anmerkungen und Ideen der Anwohnenden müssen berücksichtigt werden“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Udo Sobieski.
Seit Jahren liegt der alte Sportplatz zwischen Nordstraße und Jobststraße brach. Nun gibt es erste Pläne für das Areal. Zwei Wohnhäuser mit insgesamt 40 Wohneinheiten sowie eine Aufenthalts- und Freifläche, inklusive Spielflächen, sollen entstehen. „Endlich tut sich etwas auf dem Gelände. Das neue Quartier wird einen wichtigen Stellenwert in unserem Stadtteil einnehmen. Es wird nicht nur dringend benötigter barrierefreier Wohnraum geschaffen, sondern der gesamte Bereich auch ökologisch deutlich aufgewertet“, so der Stadtverordnete für Baukau-Ost, Roberto Gentilini.
Der Einladung folgten auch weitere wichtige Akteure des Projekts. Achim Wixforth, der Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtplanung sowie Geschäftsführer der Herner Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) sorgte für einen Überblick über die grundsätzlichen Ideen und die ökologischen Auswirkungen auf das Areal. Klaus Karger, Vorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Herne-Süd (WHS) und der Architekt Herfried Langer gewährten Einblicke in die Planungen des Wohnungsbaus. Auch sie stellten ökologische Aspekte in den Vordergrund. So sollen die Fassaden begrünt und recycelte Baustoffe verwendet werden. Die Installation von Photovoltaik-Anlagen wird überprüft. Unterirdische Stellplätze für die zukünftigen Anwohnenden sorgen für ein autofreies Quartier. Die Böden, die man dafür ausheben will, sollen zur Modellierung des Areals verwendet werden.
Viele Fragen zum Quartierspark Nordstraße
Die gut 50 Teilnehmenden hatten viele Anregungen und Nachfragen, die zufriedenstellend beantwortet werden konnten. Ebenso konnten den Anwohnenden Sorgen genommen werden. So soll die Wegeverbindung zwischen (kleiner) Jobststraße und Nordstraße weiterhin bestehen. Zudem werden auch die angrenzenden Spielplätze erhalten. Da aufgrund von vermehrt auftretenden Starkregenereignissen die Sorge vor Überflutungen steigt, wird zwischen Schule und Quartierspark eine Senke entstehen, die viel Wasser aufnehmen kann und als Rückhaltebecken fungieren soll. Völlig neue Aspekte kamen ebenfalls zum Tragen. So wurde der Wunsch nach einer neuen Bushaltestelle geäußert. Es soll geprüft werden, ob eine Installation am Quartierspark möglich ist.
Sobieski: „Die Anwohnenden hatten zunächst die Befürchtung, nicht gehört zu werden. Uns wurde aber gespiegelt, dass sich dies nicht bewahrheitet hat. Alle Anwesenden signalisierten Lob und Dankbarkeit. Das unterstreicht Notwendigkeit und Stellenwert unserer Bürgerveranstaltungen.“ Auch Roberto Gentilini freute sich über den produktiven Austausch und die Diskussion. „Wir hoffen nun, dass der Baubeginn des Quartiers schnellstmöglich erfolgt.“ In Anlehnung an den damals dort beheimateten Fußballverein hat Gentilini auch bereits einen passenden Namen für die neue Grünfläche parat: „Ein Name bietet sich bei diesem fortschrittlichen und zukunftsweisenden Stadtentwicklungsprojekt ganz besonders an: Fortuna-Park.“
Weitere Informationen unter: Wohnen im Fortuna-Park – Wohnungsgenossenschaft Herne Süd (whs.de)
Neue Sprecher in den Ausschüssen
Bei der SPD-Ratsfraktion gibt es einige Veränderungen bei den Sprecherfunktionen der Fachausschüsse. Matthias Bluhm wird Sprecher im Ausschuss für Bürgerbeteiligungen, Sicherheit und Ordnung. Er ersetzt Gabriele Przybyl, die nun Sprecherin im Sportausschuss wird. Hendrik Bollmann, der zuvor diese Aufgabe innehatte, übernimmt fortan die Sprecherfunktion im Schulausschuss und tritt damit die Nachfolge von Theres Boneberger an, die auf eigenen Wunsch von diesem Posten zurücktritt.
Alle drei sind Experten auf ihrem Gebiet und engagieren sich seit Jahren in diesen politischen Feldern. Sie sind die Top-Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger in Fachfragen.
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Energiesparen – Erfolgreiches Modell der Politik wird weitergeführt
Schulen und Kitas erhalten 40.000 Euro fürs Energiesparen!
Bereits Ende 2012 startete das Projekt „Energiesparen macht Schule“. 27 Herner Schulen und alle 19 städtischen Kitas nehmen daran teil. Das Ziel: Einerseits ein Bewusstsein für das Einsparen von Wasser, Strom und CO2 schaffen. Andererseits auch wirklich etwas tun.
„Ich freue mich, dass trotz der Pandemie und den damit einhergehenden widrigen Umständen der bewusste Umgang mit Ressourcen nicht aus den Augen verloren wurde“, so die SPD-Sprecherin im Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Immobilien, Manuela Lukas. „In den städtischen Liegenschaften gibt es viel Potenzial zur energetischen Einsparung. Diese gelingt aber nur, wenn alle gemeinsam daran arbeiten.“
Die Schulen und Kitas werden nun mit 40.000 Euro prämiert. Zudem erhalten diese auch Saatgut, um jeweils 10 qm ihres Geländes in eine blühende Landschaft zu verwandeln. Somit wird lokal ein Beitrag zum Insektenschutz und zur Förderung der Artenvielfalt geleistet. Lukas: „Das Projekt läuft bereits seit neun Jahren. Jede weitere Schule, die sich dazu entscheidet, teilzunehmen, bringt uns der Klimaneutralität einen Schritt näher. Jede Einsparung ist ein Gewinn – und ganz nebenbei bleibt dann auch mehr Geld in der Stadtkasse für andere wichtige Projekte übrig.“
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Besuch bei REMONDIS
SPD-Ratsfraktion besichtigt im Rahmen der Sommertour den Standort in Crange
Recycling und Containerdienst, das sind die bekanntesten Dienstleistungen der REMONDIS Herne GmbH. Doch dass das Unternehmen an der Hafenstraße noch weitaus mehr zu bieten hat, davon überzeugte sich jüngst eine Delegation der SPD-Ratsfraktion.
Etwa 120 Mitarbeiter zählt die Herner Belegschaft in Crange. Das global agierende Unternehmen mit Sitz in Lünen zählt insgesamt weit über 40.000 Mitarbeiter an rund 800 Standorten. Der Fokus in Herne liegt auf dem Recycling von Altholz. Pro Woche werden 800 bis 1000 Tonnen für die Spanplattenindustrie aufbereitet. Über die Jahre entstanden auch weitere Services. So kümmert sich REMONDIS auch um Grünflächenpflege, Winterdienst und hilft bei Entrümpelungen. Bei einer Führung über das Gelände konnten sich die Kommunalpolitiker von den hohen Standards des Unternehmens überzeugen.
Beim Gespräch mit Geschäftsführer Henning Schulte-Geldermann und dem Prokuristen Dominik Billeb wurde über zukünftige Projekte des Unternehmens gesprochen und über die Ausbildungssituation im Unternehmen sowie ökologische Aspekte, wie die Nutzung alternativer Kraftstoffe zum Betrieb der Flotte, diskutiert.
Das Thema Sicherheit wird besonders großgeschrieben. Das betrifft einerseits die Mitarbeitenden, denn da diese sind z. B. auch mit Materialen konfrontiert, die potenziell gesundheitsschädigend sind. Vierteljährlich werden daher Blutuntersuchungen angeordnet. Da REMONDIS auch an Wohngebiete grenzt, ist andererseits die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Nicht nur Informationsmaterialien werden auf der Homepage zur Verfügung gestellt, sondern Anwohnende haben auch die Möglichkeit, den Betrieb zu besuchen und somit Informationen aus erster Hand zu erhalten.





























